Golf-Fibel

Wie jeder Sport hat auch der Golfsport seine speziellen Fachausdrücke, bzw. da er seine Ursprünge im englischen Sprachraum hat,
dem entsprechend viele englische Begriffe. Diese müssen Sie natürlich nicht alle kennen, denn auch auf dem Golfplatz spricht man deutsch. Aber um Ihnen bei etwaigen Unklarheiten eine kleine Hilfestellung zu geben, finden Sie nachfolgend einen Überblick über die gebräuchlichsten Begriffe:

Grundbegriffe Golf

Abschlag: Leicht erhöhte Rasenfläche, vor der aus man an jeder Bahn den ersten Schlag durchführt. Nicht nur diese kleine Fläche, sondern auch der Schlag selbst wird als Abschlag und Drive bezeichnet (engl. „Tee“).

Ass: Das Spielen einer Spielbahn mit nur einem Schlag vom Tee bis ins Loch, auch Hole-in.One genannt. Birdie: Lochergebnis ein Schlag unter Par, also bzw. auf einem Par-4-Loch eine 3.

Bogey: Lochergebnis ein Schlag über Par, also bzw. auf einem Par-3-Loch eine 4. Entsprechend gibt es auch noch den Doppel-Bogey oder gar den Triple-Bogey. Brutto: Die tatsächlich gespielte „absolute“ Schlaganzahl, also das Ergebnis des Spielers ohne Abzug seiner Vorgabe.

Bunker: Künstlich angelegtes (Sand-)Hindernis – meist rund um das Grün. Chipping und Pitching Area: Teil der Driving Range, auf dem Sie die kurzen Annäherungsschläge (Chippen und Pitchen) trainieren können. Chippen sind flache und Pitchen sind hohe Annäherungschläge. Course Rating: Dient der Bewertung des Schwierigkeitsgrades eines Golfplatzes. Course Rating Wert (CR-Wert): Gibt die Schlaganzahl an, die ein Golfer mit ungefähr Handicap 0 durchschnittlich auf dem gesamten bewerteten Platz benötigt (bzw. 68,1); muss nicht dem Par entsprechen. Dimpel: Bezeichnung für kleine Grübchen, die sich auf der Oberfläche des Balls befinden. Die Anzahl, die Form und die Anordnung der Dimples beeinflussen ganz entscheidend die aerodynamischen Eigenschaften des Balls. Divot: Rasenstücke, die beim Golfschwung aus dem Boden geschlagen werden. Die Etikette verlangt, dass man sie sorgsam aufsammelt, wieder einpflanzt und festtritt. Driver: Der Schläger ist das Holz 1, auch Driver genannt, mit dem man am weitesten Schlagen kann. – 2 – Driving Range: Übungswiese zum Erlernen des Spiels/Schwungs und zum Üben oder Aufwärmen vor der Runde. Eisen: Der komplette Schlägersatz der Eisen ist durchnummeriert von 1 bis 9 zzgl. Pitching Wedge und Sandwedge. Die Eisen unterscheiden sich zum einen durch die Länge ihrer Schäfte, zu anderen durch seinen Loft (Neigung der Schlagfläche). Den geringsten Loft haben die langen Eisen – den größten Loft schließlich das Wedge. Etikette: Zur Etikette dieses Spiels gehören alle Verhaltensregeln der Rücksichtnahme, der Fairness und der Höflichkeit, die man eigennützig auch im täglichen Leben anwendet. Fairway: Die Spielbahn zwischen Abschlag und Grün mit kurz geschnittenem Rasen. Fore: International üblicher Warnruf bei Gefahr durch fehlgeschlagene Bälle auf dem Golfplatz. Grün: Eine für das Putten besonders hergerichtete Fläche, in die an wechselnden Stellen das Loch gesetzt wird. Greenfee: Die zu entrichtende Gebühr für das Spielen auf dem Platz. Wir verkaufen nur Tagesgreenfee. Der Spieler kann soviel Löcher spielen wie er möchte. Handicap: Englische Bezeichnung für Vorgabe; dient zur besseren Vergleichbarkeit unterschiedlichen Spielstärken. Netto: Bruttoschlagzahl abzüglich der Vorgabenschläge ergibt das Nettoergebnis. Dient der besseren Vergleichbarkeit unterschiedlicher Spielstärken für einen fairen Wettbewerb und wird zur Ermittlung des Handicaps genutzt. Par: Par ist die Einheit, die für eine Loch oder einen Platz festgelegt wurde. Weltweit gibt es Par 3, 4 und 5 Löcher. Sie setzen sich aus der Gesamtlänge des Loches zusammen. Bei einem Par-3- Loch soll das Grün mit dem ersten Schlag erreicht und mit zwei Putts der Ball eingelocht werden. Bei einem Par-4-Loch stehen einem zwei Schläge zum Grün zur Verfügung und bei einem Par-5-Loch drei Schläge und jeweils die zwei Putts auf dem Grün. Bei einer Meisterschaftsanlage ergibt sich über 18 Löchern ein Gesamt-Par von 72. Unsere Anlage ist ein 9-Löcher-Platz mit einem Gesamt-Par von 60. An der Parzahl kann man die Größenordnung erkennen. Unser Golfplatz wird als Kurzplatz eingestuft. – 3 – Pitchmarke: Der auf dem Grün landende Ball hinterlässt vor allem in einem weichen Grün ein kleines Loch, das man als Pitchmarke bezeichnet. Es gehört zur Etikette, diese Loch zu entfernen. Dazu gibt es eine Pitch-Gabel, die jeder Spieler bei sich führen sollte, um den Boden für die anderen Spieler wieder „auszubeulen“. Pro: Abkürzung für „Professional“, also einen Berufsspieler. Man unterscheidet hier zwischen einem Playing Pro und einem Teaching Pro. Weibliche Form: Proette. Putting Green: Das Übungsgrün mit mehreren Übungslöchern dient zum Üben des Puttens. Rough: Das Rough wird in den Regeln nicht besonders definiert. Praktisch bezeichnet man alles, was außerhalb der Fairway oder Grüns liegt, als Rough (alle jene Flächen mit höherer Schnitthöhe als die Fairways). Score: (dt: Ergebnis) Der Score wird nach dem Spielen von jedem Loch in die entsprechende Spalte der Scorekarte (Zählkarte) eingetragen, so dass sich nach 18 Löchern leicht der Gesamt-Score addieren lässt. Semirough: Roughstreifen zwischen Fairway und Rough, dessen Schnitthöhe zwischen der des Fairways und der des Rouhs liegt. Slope-Wert: Setzt die Schwierigkeitswerte eines Golfplatzes für Scratch-(Hcp. 0) und Bogey-(Hcp. 18) Golfer ins Verhältnis. Er kann zwischen 55 und 155 liegen. Der Mittelwert liegt bei 113, woraus sich die DGV-Vorgabe errechnet. Liegt der Wert darunter spielt der Golfer mit einer niedrigern Vorgabe im Turnier. Dies ist auf unserer Golfanlage der Fall. Unser Slope-Wert liegt bei den Damen bei 100 und bei den Herren beim 104. Mit welcher Vorgabe gespielt wird, kann anhand der Vorgabentabelle abgelesen werden. Wasserhindernisse: Geländevertiefung, die regelmäßig oder nur saisonbedingt Wasser enthält und die Spielbahn oder Teile davon begleitet. Sie können mit gelben oder roten Pfählen markiert werden.

 

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